Noch nicht verstanden, was wir meinen?  

Muenzpedia Lexikon.

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C, wie…

& Conversionrate

Definition:

Unter Conversion (Konversion, Umwandlung) wird im Online-Marketing-Kontext meist die Umwandlung eines Besuchers einer Webseite, also eines Interessenten, zum Kunden oder wenigstens zum registrierten Nutzer verstanden. Es kann aber auch schlicht eine bestimmte digitale Aktion wie den Klick auf einen Banner meinen. Wie genau eine Conversion aussieht und was sie beinhaltet, hängt von den Zielen des Betreibers der jeweiligen Website oder Marketers ab: Handelt es sich um einen Online-Shop, kann die Conversion darin bestehen, dass ein Besucher der Seite eine Bestellung aufgibt und er sich somit vom Interessenten zum Kunden entwickelt. (siehe Sales Funnel)

 

Arten im Online Marketing:

  • Download eines Angebotes (Musik, Buch, etc.)
  • Registrierung zu einem Newsletter
  • Anmeldung in einer Community
  • Kontaktaufnahme mit dem Seitenbetreiber
  • Klicken auf eine Werbeanzeige

Conversionrate:

  • Conversions werden mit der Conversion Rate gemessen.
  • Ermittlung des prozentualen Anteils an Kaufinteressenten, die bei dem Besuch einer Webseite zu Käufern / Abonnenten werden oder allgemein eine bestimmte Aktion ausführen.

 

Beispiele von Einflussfaktoren:

  • Besucher/Zielgruppe:
    Gehören die Besucher nicht der Zielgruppe einer Webseite an, so wirkt sich dies negativ auf die Conversion Rate aus – Andersherum wirkt es sich entsprechend positiv aus, wenn sie der Zielgruppe angehören.
  • Angebot:
    Wichtig für eine erfolgreiche Conversion ist auch die Qualität des Angebotes einer Webseite. Ist dieses nicht ansprechend oder qualitativ minderwertig, bleibt auch die Conversion Rate gering. – Beispiele für die Angebotsqualität: Preis, Verfügbarkeit, Lieferfristen, Produktqualität, Bezahlmöglichkeiten
  • User Experience:
    Faktoren: Nutzerfreundlichkeit, Benutzerführung und Kommunikation des Angebotes der Webseite. Wenn die Besucher der Webseite der Zielgruppe entsprechen und das Angebot hochwertig ist, wird die Conversion Rate überwiegend von der User Experience beeinflusst.

Definition:

Corporate Design ist die Summe aller visuellen Informationen und Kommunikationen eines Unternehmens oder einer Organisation.

 

Nutzen:

  • Voraussetzung für erfolgreiche Unternehmenskommunikation
  • Visualisierung von Kultur, Wertvorstellungen, Unternehmenszielen und Marktkompetenz
  • Profilierung bei den Mitarbeitern und in der Öffentlichkeit
  • Lösung, um sich in der Flut von Werbung und Informationen am Markt durchzusetzen
  • Signalisierung von Kontinuität der Unternehmenskommunikation – Dies schafft Glaubwürdigkeit und Vertrauen
  • Erzeugung eines hohen Wiedererkennungswerts – Erhöht gleichzeitig Bekanntheitsgrad und spart Kosten

Applikationen:

  • Geschäftspapiere – Adressaufkleber, Briefumschläge, Stempel, Visitenkarten usw.
  • Dokumente – Verträge, Urkunden, Vordrucke für Geschäftsverkehr, usw.
  • Verpackungen – Mappen, Ordner, Tragetaschen, usw.
  • Presseservice – Blog, Newsletter, Social Media, Websites, usw.
  • Print – Einladungen, Berichte, Zeitschriften/Prospekte, usw.
  • Architektur – Schaufenster, Auslagen, Gebäudekennzeichnung/-beschriftung, Farbcodierung, usw.
  • Digitale Medien – Apps, E-Mails, TV/Film, usw.
  • Anzeigen – Verkaufsförderung, Produktanzeigen, Webbanner, usw.
  • Sonstiges – Dienstfahrzeuge, Kleidung, Werbegeschenke, usw.

D, wie…

Digital Signage

Definition:

Digital Signage bedeutet übersetzt digitale Schilder, digitale Beschilderung oder digitale Leitsysteme. Es ist eine vernetzte Präsentationstechnik, mit der Informationen schnell, dynamisch, zielführend und auch interaktiv an Interessierte oder flüchtige Betrachter übermittelt werden können.

 

Einsatz:

  • Digital Signage hat einen hohen Aufmerksamkeits- und Aktualitätscharakter, da die Darstellungen die komplette mediale Palette (Texte, Bilder, Animationen, Fotos, Videos) umfassen können.
  • Darstellungen werden im Marketing zur Werbung und Verkaufsförderung in Ladenlokalen, in Passagen oder im Außenbereich eingesetzt.
  • Außerdem: im Markenimage, zur Unterhaltung, für Produkt- und Konferenzpräsentationen, in Kiosksystemen, in der Verkehrsführung und in Parkleitsystemen, für Fahrpläne in Zügen, Bussen und Bahnen oder im Merchandising.
  • Digital Signage kann zur Darstellung der Informationen auf Klein- und Großbildschirmen dargestellt oder mittels Projektoren auf Projektionswände projiziert werden.

Zweck:

  • Digital Signage wird zielgruppenspezifisch eingesetzt, so beispielsweise am Point of Sale (POS) oder Point of Information (POI) in Behörden, auf Messen, in Ausstellungsräumen, Geschäften oder Flughäfen um Interessenten und Kunden zu informieren oder ihnen die Gelegenheit zur Bestellung oder zum Kauf von Produkten zu bieten.

 

Technik & Anwendung:

  • Die Displaydarstellung und die Interaktion von Digital-Signage-Systemen werden über ein Netzwerk eingespielt und können zentral aktualisiert, kontrolliert und gemanagt werden.
  • Die von der Kontrollzentrale übermittelten Daten werden komprimiert und gestreamt und können in Echtzeit geändert und aktualisiert werden.
  • Die Darstellung kann in allen medialen Formen ausgeführt sein: Statisch als Grafik oder Foto kombiniert mit Angebotstexten und Tonhinterlegung, dynamisch als Video oder Animation oder interaktiv mit Interkation über den Touchscreen, über Tasten, Cursor oder Sprache.
  • Technisch handelt es sich um vernetzte Displays, die von einer Leitzentrale aus gesteuert und überwacht werden.
  • Die Signale werden entweder über das Netz, aus einer Cloud, von einem Mediaplayer oder USB-Stick abgerufen und auf den Displays dargestellt.
  • Beispiele: Preisanzeigen für Benzinpreise an Tankstellen, Informationssysteme in Fremdenverkehrsbüros, elektronische Angebotsanzeigen in Supermärkten, usw.

DTP – Desktop Publishing

Definition:

Desktop Publishing (DTP) umfasst die Erzeugung druckreifer Vorlagen für Veröffentlichungen und andere Druckerzeugnisse „am Schreibtisch”
des Autors (= Desktop) mithilfe eines Arbeitsrechners und einer speziellen Software.

 

Ablauf:

  • Aufbereitung der Vorlage am Bildschirm
  • Ausdruck z.B. über Laserdrucker
  • Ausgabe der satzfertigen Vorlage z.B. auf Diskette in einem Format, das von einem herkömmlichen Satzcomputer verarbeitet werden kann

Beispiele:

  • Bücher
  • Broschüren
  • Magazine
  • Kataloge
  • usw.

 

Vorteile:

  • Kostenersparnis
  • Zeitersparnis
  • niedrige Investitions- und Herstellungskosten
  • einfache Handhabung
  • kurze Durchlaufzeiten für Korrektur, Layout und Umbruch

E, wie…

E-Mail Marketing

Definition:

E-Mail Marketing bezeichnet die Arbeit mit digitalen Nachrichten. E-Mail-Marketing wird eingesetzt, um Kunden auf neue Produkte bzw. Dienstleistungen oder Angebote aufmerksam zu machen und die Kundenbindung zu stärken.

 

Arten:

  • One-to-one-Kommunikation:
    Hierbei richtet sich das Unternehmen mit dem Versand der E-Mail beispielsweise gezielt an eine einzelne Person.
  • One-to-many-Kommunikation:
    Hierbei wird eine E-Mail an beliebig viele Personen geschickt.
  • Spam:
    Bezeichnet die Ausartung des E-Mail Marketings, welche von Internet-Usern als nervend wahrgenommen wird und auch enormen wirtschaftlichen Schaden anrichten kann.

Einsatzbeispiele:

  • Mailing:
    bezeichnet den unregelmäßigen Versand von E-Mails, welcher dann greift, wenn es zum Beispiel eine aktuelle Aktion oder ein neues Produkt gibt und das Unternehmen seine Kunden darauf aufmerksam machen möchte.
  • Newsletter:
    Newsletter werden in regelmäßigen Abständen an den Kundenstamm rausgeschickt. Die Frequenz variiert. Dies kann zum Beispiel täglich, einmal in der Woche oder auch monatlich geschehen. Mithilfe eines Newsletters gibt das Unternehmen einen Überblick über die wichtigsten Geschehnisse oder auch bevorstehende Events und natürlich Sale und Rabatt-Aktionen, die von Relevanz für die Kunden sind.

G, wie…

Grafik Design

Definition:

Grafik Design umfasst die visuelle Gestaltung der grafischen Elemente von Nachrichten für alle Medien, unter Anwendung künstlerischer und technischer Mittel mit dem Ziel, das Verständnis zu verbessern und die Aufmerksamkeit zu erhöhen. – Beispiele sind hierbei Icons, Schriften, aber auch komplexe Gestaltungen, wie das Corporate Design.

 

Grafikdesign ist heute ein Mediator in nahezu allen Lebensbereichen, u.a. in der Politik, Ökonomie, Wissenschaft und Kultur.

 

Beispiele für Grafikdesignleistungen:

Planung, grafische Gestaltung und Realisation von:

  • Benutzeroberflächen und Interieur
  • Büchern
  • Briefpapieren
  • Geschäftsberichten
  • Orientierungssystemen
  • Plakaten
  • Prospekten
  • TV-und Filmgrafiken
  • Websites
  • Zeitungen
  • Verpackungen

Grundlagen:

  • Komposition & Flächenaufteilung:
    Ob Print oder Web – jedes Grafikdesign ist zunächst an eine definierte Fläche gebunden. Auf dieser Fläche sollten alle Inhalte, Texte, Bilder, Grafiken und andere Elemente, so verteilt sein, dass insgesamt eine stimmige Komposition entsteht.
  • Typografie:
    Die Wahl der passenden Schriften. – Exzellentes Grafikdesign zeichnen sich maßgeblich von der richtigen Schriftwahl aus. Hier gilt es, gewisse Grundlagen der typografischen Gestaltung einzuhalten wenn es das Projekt erfordert, jedoch sich auch mutig an außergewöhnliche Kombinationen der verschiedenen Schrifttypen heranzuwagen.
  • Farben:
    Lebendiges Grafikdesign unterliegt auch der Mode – und somit auch bestimmte Farben. Beispielsweise ist heute ein frisches Apfelgrün hipp, das jedoch in weiteren 10 Jahren durchaus einen anderen „Beigeschmack“ haben könnte.
  • Bilder & Grafiken:
    Optisch ansprechend aufbereitete Fakten sollten dem Betrachter die Informationen auf den ersten Blick liefern und sich dabei „organisch“ in das gesamte Layout einbauen lassen.
  • Werkzeuge:
    Grafikdesign verlangt nicht nur Können und Intuition. Erst mit den entsprechenden Werkzeugen lassen sich Ideen umsetzen – ob digital oder für den Duck. Wir bauen auf eine bewährte Kombination und verwenden die Adobe Creative Cloud – auf gut ausgestatteten Macs.

L, wie…

Landing Page

Definition:

Die Landing-Page ist eine eigens eingerichtete Website, die am Ende einer Weiterleitung steht. Klickt ein User bspw. auf ein Werbemittel oder einen Eintrag in einer Suchmaschine, wird er automatisch auf die dazugehörige Landing-Page weitergeleitet. Die Seite ist dann dementsprechend auf den Werbeträger und dessen Zielgruppe optimiert.

 

Aufgaben:

  • Sie sollten den Erwartungen des Nutzers gerecht werden.
  • Es sollten dort nur Informationen zu finden sein, die relevant für das entsprechende Thema sind.
  • Landing-Pages sollen nur kurz betrachtet werden und zum Weiterklicken anregen.

Einsatz:

  • Landing Pages konzentrieren sich oft auf ein bestimmtes Angebot und eine entsprechende Optimierung der Website.
  • Sie werden daher normalerweise bei gezielten Werbeaktionen verwendet.
  • Präsentieren dem Besucher übersichtliche und auf seine Bedürfnisse angepasste Webinhalte.
  • Sind wichtig für das Online Marketing – entscheidend für die Conversion-Rate einer Seite und ein zentraler Baustein der Suchmaschinenoptimierung.
  • Landet der User auf einer passenden Landing-Page erreicht der Seitenbetreiber eine bessere Conversion-Rate – die Besucher werden zu Kunden.

Lead

Definition:

Im Bereich des Online Marketing steht der Begriff Lead für einen neuen Kontakt, den ein Unternehmen mittels Onlinemarketing gewonnen hat. Der Interessent hinterlässt dabei dem Unternehmen seine Kontaktdaten und wird so mit hoher Wahrscheinlichkeit in der Folge zum Kunden. Auf diese Weise kann ein Unternehmen verlässlich den Erfolg seines Onlinemarketings überprüfen und neue Kunden gewinnen. Den Vorgang selbst bezeichnet man als Leadgenerierung.

 

Wichtige Faktoren:

  • Die Platzierung der Website bei Suchmaschinen, insbesondere bei Google.
    Wird die Website nicht auf der ersten Seite der Suchergebnisse angezeigt, hat der Anbieter nur sehr geringe Chancen, einen Kunden auf seine Website zu locken. Um möglichst viele Leads zu generieren, nutzen Unternehmen daher häufig eine extern oder intern durchgeführte Suchmaschinenoptimierung (siehe SEO).

  • Den Nutzer dazu animieren, seine Daten zu hinterlassen.
    Häufig werden dafür digitale Fill-in-Formulare verwendet. Diese Form der Kundengewinnung wird auch als Call-to-Action bezeichnet, da der User direkt aufgefordert wird, seine Daten zu übermitteln.

 

Bedeutung für Unternehmen:

  • Wichtig für Unternehmen, die auf schnelles Wachstum setzen oder in einer Branche tätig sind, die schnell expandiert.
  • Käufe werden mittlerweile längerfristig geplant als früher. – Daher haben viele Unternehmen ein gesteigertes Interesse daran, den potenziellen Kunden früh zu binden, um ihm langfristig einen Kauf nahezubringen.
  • Besonders wichtig auch für Anbieter von komplexen Produkten, die einer längeren Erklärung bedürfen. 

M, wie…

Marketing

Definition:

Marketing ist die konsequente Ausrichtung des gesamten Unternehmens an den Bedürfnissen des Marktes. Marketing ist außerdem eine unternehmerische Aufgabe, zu deren wichtigsten Herausforderungen das Erkennen von Marktveränderungen und Bedürfnisverschiebungen gehört, um rechtzeitig Wettbewerbsvorteile aufzubauen.

 

Strategien:

  • Produktpolitik:
    umfasst Entscheidungen, die die Gestaltung des Leistungsprogramms eines Unternehmens betreffen. – Beispiele: die Analyse, Planung und Umsetzung von Produktveränderungen und Serviceleistungen, die Markenpolitik, Namensgebung sowie die Verpackungsgestaltung.
  • Preispolitik:
    umfasst das Festlegen von Konditionen, unter denen Produkte und Leistungen angeboten werden sollen.

  • Kommunikationspolitik:
    umfasst alle Maßnahmen, die der Kommunikation zwischen Unternehmen und ihren aktuellen und potenziellen Kunden, Mitarbeitern und Bezugsgruppen dienen. – Einsatzbeispiele: Kommunikationsinstrumente der klassischen Mediawerbung, Verkaufsförderung, Sponsoring, Messen und Events
  • Vertriebspolitik:
    umfasst die Gestaltung des Absatzkanalsystems. – Dazu wird i.d.R. auf verschiedene Absatzmittler, d.h. Händler, zurückgegriffen.

 

Integration:

  • Erfolgsfaktor im Rahmen der Umsetzung einer Marketing-Strategie ist die Integration sämtlicher interner und externer Marketing-Aktivitäten
  • Aktivitäten der internen Abteilung (Werbung, Marktforschung, Vertrieb, usw.) werden aufeinander abgestimmt und koordiniert.
  • Ebenso werden Aktivitäten der externe Stellen wie z.B. Werbeagenturen und Absatzmittler aufeinander abgestimmt.
  • Durch die Abstimmungen werden Synergieeffekte erzeugt und die Wirkung der Marketing-Maßnahmen erhöht.
  • Der Aufgabenschwerpunkt richtet sich nach der Branche & Art der Leistung – z.B. Unterscheidung bei Konsumgüter-, Industriegüter-, Dienstleistungs-Marketing.

O, wie…

Online Marketing

Definition:

Beim Onlinemarketing wird das Marketing in Onlinemedien umgesetzt. Dabei liegt der zentrale Fokus des Onlinemarketings häufig auf der Kommunikationspolitik – neue Interessenten, Anfrager oder Besteller gewinnen, sowie bestehende Kunden binden.

 

Instrumente:

  • SEO – Suchmaschinenoptimierung
  • SEA – Suchmaschinenwerbung
  • Display Advertising – Bildschirmwerbung (siehe hierzu auch Personal Display)
  • Affiliate Marketing – Kooperation mit Partnern, die für die eigene Dienstleistung werben oder sie verkaufen und im Gegenzug Provision erhalten.
  • E-Mail Marketing – bspw. Newsletter
  • Social Media

Ziele:

  • Reichweite:
    Leistungskennzahlen, wie Besucher oder Seitenklicks sind rein quantitative Kennzahlen, lassen sich einfach erheben und geben eine kurzfristige, direkte Information darüber, welche Reichweite eine eigene Webseite erzielt. Dies lässt sich auch sehr leicht analog auf die Bannerwerbung oder SEO Maßnahmen übertragen und anwenden. Die Reichweite ist ein Indikator dafür, wie häufig der Kontakt mit der relevanten Zielgruppe generiert wurde.
  • Interaktion:
    Der Fokus liegt hierbei auf der Aktivierung des Kunden. Interaktionsziele sind, anders als Reichweitenziele, qualitativ. – Das Klicken auf einen Link oder auf ein Werbemittel ist zum Beispiel eine Interaktion. Sogenannte Call-to-Actions, die auf Webseiten oder bei Onlinewerbemitteln eingebaut werden, verfolgen häufig Interaktionsziele. Kunden werden so zu einem quantitativ messbaren Ziel geführt.
  • Transaktion:
    Transaktionsziele umfassen z.B. den Kauf eines Produkts oder einer Dienstleistung über eine Website, sowie Bestellungen, die zur Umsatzgenerierung beitragen. Im B2B-Bereich findet häufig keine direkte Transaktion statt – hier werden Leads (z.B. Kontaktangaben des Kunden) pro Zeiteinheit gemessen bzw. die daran hängenden Auftragsvolumina und Angebotszahlen.

P, wie…

– Point of Sale

Definition:

bedeutet so viel wie Verkaufs- oder auch Einkaufsstelle – Je nachdem, aus welcher Perspektive man die Szene betrachtet. Für den Verkäufer handelt es sich um den Point of Sale, für den Käufer allerdings um den sogenannten „Point of Purchase“ was mit „Ort des Einkaufs“ übersetzt und mit PoP abgekürzt werden kann. Generell wird beim Point of Sale Ware zum Verkauf angeboten – der PoS fungiert somit als Schnittstelle zwischen Unternehmen und Kunde.

 

POS im Marketing:

  • Unter Berücksichtigung der Zielgruppe muss die passende PoS-Strategie entwickelt werden.
  • PoS-Marketing umfasst hierbei alle Maßnahmen, die Kunden vor Ort anzulocken und sie noch am PoS von dem Kauf eines ganz bestimmten Produktes zu überzeugen.

  • Handelt es sich um ein einzelnes Geschäft, kann das PoS-Marketing schon bei der Ladengestaltung beginnen.
  • Bei der Gestaltung innerhalb eines Geschäftes kommt es auf die richte Gestaltung des PoS an. – Hierzu können gezielt eingesetzte Werbemittel vor Ort dienen, wie beispielsweise Plakate und Deckenhänger.
  • Um den Kunden positiv zu beeinflussen, wird im Rahmen des PoS-Marketing auch auf eine ansprechende Warenpräsentation geachtet – Beliebt hierbei die Produktplatzierung direkt an der Kasse, denn hier hat der Kunde Zeit, sich die angebotenen Produkte während der Wartezeit anzusehen und noch spontan eine Kaufentscheidung zu treffen.

R, wie…

Reinzeichnung

Definition:

Eine Reinzeichnung ist die Endphase bzw. der endgültige Stand einer Layout-Gestaltung. Bei dieser Endphase entstehen druckreife Daten, die meist als PDF abgespeichert und anschließend an eine Druckerei weitergeleitet werden.

 

Bestandteile:

  • Das Scribble:
    ist in der Regel eine ‚echte‘ Handzeichnung. Hingefetzte Gedankengänge, Bleistiftzeichnungen, Buntstifte. Dazu gehört es auch Brainstorming aufs Papier zu bringen.

  • Der Entwurf:
    Dieser entsteht aus den Scribbles. Hier werden Flächen genauer definiert oder eingeteilt. Texte werden aufgenommen, wobei das meistens noch Rohtexte sind. Wichtig ist die Position und der Umfang, also die Textmenge. Durch die Einteilung der Flächen entsteht ein Verhältnis von Farbe zu Texten oder Bilder zu Texten – dabei kann es sich auch um Grafiken zu Texten handeln.

 

  • Die Reinzeichnung:
    Nach der Entwurfsphase haben Kunden meist eine sehr genaue Vorstellung davon wie ihre Werbung, ihr Logo aussieht oder ‚rüberkommt‘. Das wichtigste bei der Umwandlung in druckbare Daten ist nun, die konsequente Umsetzung von drucktechnischen Vorgaben bis an den Rand des Machbaren oder Vertretbaren.

S, wie…

Definition:

Übersetzt bedeutet Sales Funnel „Verkaufs-/Vertriebstrichter“. Bei einem Sales Funnel geht es darum, dass wichtige, potenzielle Kunden und damit Vertriebskontakte den Trichter einen Kommunikationsprozess durchlaufen, der einen insgesamt schlüssigen und logischen Aufbau hat. – Es geht darum, aus Interessenten und Wunschkunden richtige Kunden zu machen.

 

Das Herausfiltern:

  • Der Sales Funnel verläuft im Prinzip wie ein Trichter mit Löchern (ein Sieb).
  • Nach und nach werden aus den Interessenten diejenigen herausgefiltert, die zu zahlenden Kunden werden.
  • Auf dem Weg dahin werden die Interessenten von einer passenden und sinnvollen Kommunikationsstrategie begleitet, bis die so genannte Wunschkunden herausgefiltert sind.

Funktionalität:

Mit dem Trichter wird ein Verkaufsprozess beschrieben, der nach bestimmten Stufen und damit „Filterungen“ stattfindet.

  • Definition der Zielgruppe & geeigneter Marketingmaßnahmen
  • Telefonakquise und Vereinbarung eines Termins
  • Erstbesuch, Präsentation, Bedürfnis- und Bedarfsanalyse,sowie Kundenbewertung
  • Angebot & Verhandlung
  • Auftrag & Zusammenarbeit

– Search Engine Optimization

Definition:

Suchmaschinenoptimierung oder auch SEO ist ein Fachbegriff für die Gesamtheit aller Maßnahmen, die darauf abzielen, dass Webseiten in den organischen Suchergebnisseiten von Suchmaschinen, wie bspw. Google, auf höheren Plätzen ranken und dadurch auch öfter von Usern besucht werden. Die Website wird im Rahmen der Suchmaschinenoptimierung so gestaltet, dass Suchmaschinen sie optimal lesen und analysieren können, sodass die Website im besten Fall unter den ersten zehn Suchresultaten erscheint.

SEO Optimierung:

  • Der erste Schritt für den Webseitenbetreiber besteht aus der Durchführung einer Keyword-Analyse, um herauszufinden, welche Keywords noch nicht optimal ranken. Daraufhin können diese suchmaschinenoptimiert werden.
  • Bei der Onpage-Optimierung geht es darum, die ausgewählten Keywords auf der eigenen Website in beispielsweise den Seitentitel, die Seitenbeschriftung, den Content/Inhalt und die Bildernamen zu integrieren.
  • Bei der Offpage-Optimierung handelt es sich um Optimierungsmaßnahmen, die nicht auf der Webseite stattfinden. Hier besteht die Suchmaschinenoptimierung aus der Linksetzung, also der Platzierung von Backlinks auf anderen Websites.

Social Media

Definition:

Der Begriff umfasst Webseiten und Apps, über die Nutzer Inhalte kreieren sowie teilen und sich vernetzen können. Zentrales Merkmal von Social Media ist die Interaktivität. Nutzer erstellen Inhalte, über die ein permanenter, zeitlich unbegrenzter Austausch mit anderen stattfindet.
Beispiele: Facebook, Twitter, Instagram, Snapchat, usw.

 

Charakteristika:

Für die Interaktion sind User Accounts oder Profile, die von anderen eingesehen werden können in Sozialen Netzwerken unerlässlich. Diese Profile enthalten Informationen über den jeweiligen User, wie

  • Profilbild
  • Biographie
  • Website Link
  • Feed
  • Aktivitäten
  • usw.

Kontakte auf diesen Plattformen nennen sich Freunde, Follower, Abonnenten, usw.

Auch Hashtags(#) sind eine Erfindung Sozialer Medien, welche als Verschlagwortung fungiert. Setzt man vor ein Schlagwort das Zeichen #, erfolgt eine Verlinkung mit weiteren Inhalten zum gleichen Hashtag.

Social Media im Online Marketing:

  • Aufgrund der im Durchschnitt sehr detaillierten Nutzerprofile und entsprechendem Targeting haben Werbetreibende bspw. bei Facebook die Möglichkeit, besonders zielgenau zu werben.
  • Die Attraktivität von Plattformen, wie bspw. YouTube liegt für Werbetreibende darin, dass kaum noch eine Trennung von Werbung und Content möglich ist und Nutzer somit „freiwillig” und gezielt Werbebotschaften konsumieren.
  • Auch die Möglichkeiten, Reviews in sozialen Netzwerken zu veröffentlichen und die Kommunikation mit Kunden und potentiellen Kunden zu stärken, spricht für Social Media als werbefreundliche Umgebung.

 

Hinweise zur Social Media Strategie:

  • kenne deine Zielgruppe
  • sei dir deiner Ziele in Social Media bewusst
  • erstelle Content, der Engagement fördert
  • nimm das „Social“ in Social Media ernst
  • prüfe die Ergebnisse deiner Social Media Strategie

T, wie…

Typografie

Definition:

Die Typographie gibt Richtlinien vor, die Gestaltung von Texten betreffend. Sie gibt Richtlinienunter funktionalen und ästhetischen Gesichtspunkten vor.

 

Arten der Typografie:

  • Schriftentwurf:
    bezeichnet das Erschaffen einer Schriftart mit ihren einzelnen Buchstabenformen – die Idee für eine eigene Schrift, sowie deren Ausgestaltung und Produktion.
  • Detailtypografie:
    ist die Kunst, die einzelnen Buchstaben, Wörter und Satzzeichen so nebeneinander oder untereinander zu arrangieren, dass die Inhalte lesefreundlich und professionell präsentiert werden.

  • Makrotypografie:
    ist dem Layout sehr ähnlich. Hier spielen viele unterschiedliche Aspekte eine Rolle: Seitenaufteilung in Spalten und Abschnitte, Schriftarten, Schriftgrade, Farben und Auszeichnungen für diverse redaktionelle Ebenen wie Überschriften, Fließtexte, Infokästen, Fußnoten usw.
    Es geht um Zeilenabstände, Zeilenlängen, Kontraste, aber auch um die Wahl des Papiers und des Druckverfahrens.

 

Die wichtigsten Begriffe:

  • Zeichenmaße:
    Die wichtigsten Maße eines Buchstaben bzw. die Bezeichnungen dazu, wären: Schriftlinie, Mittellänge, Oberlänge, Unterlänge, Kegelgröße und Versalhöhe.
  • Serifen:
    Serifen sind die geschwungenen, je nach Schrift auch rechteckigen Enden der Striche. Deshalb werden sie auch Endstriche genannt.

W, wie…

Webdesign

Definition:

Das Webdesign umfasst die technische und kreative Gestaltung von Internetseiten. – Hierbei werden hauptsächlich virtuelle Plattformen erstellt, die Online Shops, Portale und öffentliche Institutionen für die Verbreitung und Vermarktung ihrer Leistungen nutzen.
Webdesign stützt sich auf 3 Grundsäulen: Programmierung, Design und SEO-Management.

 

  • Design:
    Umfasst die Erarbeitung eines Konzepts für Design und Funktion der später betriebsbereiten Website (zusammen mit dem Kunden). 
    Dezent oder verspielt – Hierbei spielt das Responsive Design eine wichtige Rolle. Seit der Übernahme des Technologiemarktes von Smartphone und Tablet sind auch die Unternehmen heute komplett vernetzt und stellen sich je nach Endgerät des Kunden auf deren Bedürfnisse ein. So kann jeder flexibel erreicht und vom Produkt informiert werden.

  • Programmierung:
    Nachdem das Design konzeptioniert wurde, folgt die Programmierung der Seite. Im Webdesign arbeitet man mit der Programmiersprache, um mithilfe von HTML-Codes die Texte, Anzeigen und Buttons an der richtigen Stelle der Website zu platzieren.

 

  • SEO-Optimierung:
    Führt die Website zu einem Produkt, das von vielen Händlern angeboten wird, ist auch das Angebot im Internet groß. Daher ist es wichtig, mit den richtigen Google-Suchbegriffen die User auf Ihre Seite zu leiten.
    Bei einem erfolgreichen Webdesign gelingt dadurch auch ein gutes Ranking bei Google, was wiederum zu neuen potentiellen Kunden führt.