Als Anfänger SOFORT tausende Aufrufe mit Reels, Shorts und Tiktok

So kannst Du Dir ohne Kosten eine Reichweite in Instagram, YouTube und TikTok aufbauen

In diesem Beitrag erfährst Du, wie ich innerhalb von 30 Tagen knapp 40.000 Aufrufe generiert habe – ganz ohne Werbebudget.
Mit Kurzvideos, die ich über YouTube Shorts, Instagram Reels und TikTok veröffentlicht habe.

Was war das Ziel mit Kurvideos auf Instagram, TikTok und YouTube?

Die regelmäßige Veröffentlichung von Inhalten auf Social Media kann eine herausfordernde Aufgabe sein. Täglich überlegt man sich, was heute gepostet werden könnte, und welche Inhalte die Zielgruppe ansprechen. Eine clevere Alternative besteht darin, sich monatlich hinzusetzen, den Content zu planen und so einzurichten, dass die Beiträge automatisch veröffentlicht werden.

Mit den Kurzvideos, sei es auf YouTube Shorts, Instagram Reels oder TikTok, verfolgte ich das Ziel, organische Reichweite aufzubauen – ganz ohne Werbekosten oder zusätzliche Ausgaben. Die Beobachtung anderer Unternehmer und Content Creator zeigte, dass die Reichweite und Aufrufzahlen von Kurzvideos nahezu automatisch stiegen. Der Algorithmus bevorzugte qualitativ hochwertige Videos, die die Zuschauer bis zum Ende fesselten, und belohnte sie mit einer verstärkten Sichtbarkeit. Die Dauer, die die Zuschauer im Durchschnitt beim Ansehen verbrachten, spielte hierbei eine entscheidende Rolle.

Was habe ich durch die Kurzvideos erwartet?

In dieser Testphase hegte ich die Erwartung, dass die Verwendung von Kurzvideos mir eine höhere Anzahl an Profil-Besuchern und eine erweiterte Reichweite verschaffen würde, im Vergleich zu herkömmlichen Bild- oder Story-Posts.

Die tatsächlichen Ergebnisse haben diese Erwartungen bestätigt. Im Folgenden möchte ich detailliert auf die verschiedenen Kennzahlen eingehen, die die erzielten Resultate veranschaulichen.

Seit dem Start am 26.12.2023 haben sich die Kurzvideos als äußerst effektiv erwiesen. Der Vergleich mit herkömmlichen Post-Formaten verdeutlichte nicht nur einen Anstieg der Profil-Besucher, sondern auch eine beachtliche Steigerung der Reichweite. Dieses Ergebnis zeigt sich insbesondere in den Zahlen, die im Anschluss aufgeführt sind.

Um die Kurzvideos erfolgreich umzusetzen, bediente ich mich einer gezielten Vorbereitung und Umsetzung. Im nächsten Abschnitt teile ich gerne meine Methoden und Strategien zur Erstellung dieser Videos.

Wie habe ich die Instagram Reels, YouTube Shorts und TikToks produziert?

Vorbereitung

Natürlich, ich hatte im Kopf, dass ich für mindestens einen Monat Reels für Instagram, Shorts für YouTube und TikToks produzieren würde, also habe ich mir entsprechend Gedanken gemacht.

Ich wollte sicherstellen, dass mein Outfit Seriosität ausstrahlt, ohne dabei spießig zu wirken. Alle Aussagen sollten einen klaren Bezug zu meinem Thema, nämlich Webseiten und Marketing, haben. Schließlich sollte ja alles einen professionellen Touch behalten.

Für die Vorbereitung habe ich mich an meinen üblichen Arbeitsplatz begeben und dort das Setup für die “Drehs” aufgebaut. Hier konnte dann der kreative Prozess so richtig losgehen. Wenn du noch nicht genau weißt, wie du dein Thema positionieren möchtest, könnte übrigens dieser Beitrag für dich interessant sein: “Positionierung finden“. Da gibt’s sicherlich nützliche Tipps und Anregungen.

Interview

Der Videodreh für die Kurzvideos, sei es für YouTube Shorts, Instagram Reels oder TikToks, war ziemlich unkompliziert: Ich habe einfach ein Interview per Zoom durchgeführt und gleichzeitig hat mein Handy alles aufgenommen.

Warum gerade diese Methode?

Nun, ich wollte diejenigen Zuschauer erreichen, die vielleicht etwas schüchterner sind, diejenigen, die nicht direkt angesprochen werden möchten und lieber im Hintergrund bleiben. Diejenigen, die eher beobachten als sich aktiv zu beteiligen.

Als kleiner Spoiler: Auf YouTube kamen natürlich Kommentare wie “Du hast aber schön frei gesprochen und direkt in die Kamera geschaut.”

Das Interview selbst dauerte etwa 50 Minuten, und in dieser Zeit konnte ich bereits eine Menge aussagekräftiges Material sammeln.

Der Trick für gute Aussagen liegt in den gezielten Fragen. Durch geschicktes Hinterfragen entstehen Aussagen, die das Potenzial haben, viral zu gehen.

Schnitt

Nachdem das Interview abgeschlossen war, folgte der nächste spannende Schritt: das Schneiden des Videomaterials. Für diesen Prozess entschied ich mich für Premiere Pro, um die besten Ausschnitte und Aussagen zu extrahieren und als Kurzvideo zusammenzuführen.

Es ist wirklich erstaunlich, wie aus 50 Minuten Videomaterial sage und schreibe 49 Kurzvideos entstanden. Diese Zahl hat mich wirklich positiv überrascht, denn ich hätte nie gedacht, dass man mit vergleichsweise wenig Aufwand genug Content für 49 Tage erstellen kann. Eine ziemlich effiziente Art, einen kontinuierlichen Content-Strom aufrechtzuerhalten.

Nachdem ich alle Videos fertig geschnitten hatte, organisierte ich sie in einem übersichtlichen Ordner und nummerierte sie durch. Das half nicht nur bei der Strukturierung, sondern erleichterte auch die spätere Veröffentlichung und den Überblick über den geplanten Content.

Veröffentlichung

Die Videos jetzt jeden Tag zu veröffentlichen, war dann in Summe doch der größte Aufwand. Denn ich habe mir eines der abgespeicherten Videos ausgesucht, per Air Drop auf mein Handy geschickt.

Diese Punkte habe ich so immer durchgearbeitet:

  1. die Videobeschreibung erstellt
  2. das Startbild angepasst (Ausschnitt und Profilraster Ansicht)
  3. Musik ausgewählt und Lautstärke angepasst auf 1 %
  4. mein privates Profil als Co-Autor eingeladen
  5. Standort “Frankfurt” eingestellt
  6. Themen ausgewählt (Business → Kleinunternehmen, Unternehmertum)
  7. gecheckt, ob es auch auf Facebook auf der Fanpage (nicht im privaten Profil) gepostet wird
  8. veröffentlicht
  9. das Reel in die Story gepostet

Dann habe ich folgende Schritte in YouTube durchgearbeitet:

  1. Audio hinzugefügt (meist identisch mit Instagram)
  2. über Volumen die Lautstärke angepasst
  3. Titel des Kurzvideos (YouTube Shorts) eingegeben
  4. ähnliches Video festgelegt
  5. veröffentlicht

Und als Letztes kam dann immer TikTok:

  1. Sound ausgewählt (leider hier meist anderen Sound als in YouTube und Instagram)
  2. über “Bearbeiten” die Audiospuren angepasst. Videolautstärke lauter gestellt und der ausgewählte Sound leiser gestellt.
  3. Videobeschreibung ähnlich wie in Instagram eingefügt
  4. “Cover” angepasst
  5. Hashtags sehr spezifisch passend zum Video eingefügt
  6. Standort ausgewählt
  7. Nutzerbedingungen akzeptiert
  8. TikTok Video veröffentlicht

Was war das Ergebnis nach den ersten 30 Tagen durch die Kurzvideos?

Über das Ergebnis, bzw. den Zwischenstand nach den ersten 30 Tagen habe ich ein etwas ausführlicheres Video erstellt.

Hier aber die gesamten Zahlen auf einen Blick

Aufrufe: 38.917
Erreichte Konten: 20.143
Likes: 128 YouTube, 463 TikTok, 244 Instagram
Kommentare: 31 Instagram, 8 YouTube, 13 TikTok
Abonnenten/Follower: 25 TikTok, 8 YouTube, 23 Instagram
Neue Aufträge: 1

YouTube Shorts Statistik Kurzvideos
YouTube Shorts Statistik Kurzvideos
TikTok Statistik Auswertung Kurzvideos
TikTok Statistik Auswertung Kurzvideos Reichweite

 

TikTok Statistik Auswertung Kurzvideos
TikTok Statistik Auswertung Kurzvideos Interaktion

 

Instagram Reels Reichweite
Instagram Reels Reichweite

Welche Mythen funktionieren wirklich gut bei Kurzvideos?

Viral Sounds:

Kurzvideos, die populäre und virale Sounds verwenden, können oft die Aufmerksamkeit der Zuschauer auf sich ziehen. Menschen neigen dazu, sich mit vertrauten Klängen zu identifizieren, was die Reichweite und Interaktion erhöhen kann. Die Kombination von ansprechenden Sounds mit passendem visuellem Inhalt kann eine starke emotionale Verbindung schaffen.

Provokante Aussagen, die Charakter zeigen:

Aussagen, die Kontroversen auslösen oder eine klare Persönlichkeit präsentieren, haben das Potenzial, die Neugier der Zuschauer zu wecken. Die Fähigkeit, Charakter und Individualität zu zeigen, schafft eine authentische Verbindung, was besonders in der heutigen Ära der sozialen Medien geschätzt wird.

Angepasste Grafiken in Videos (z.B. der Porsche & der Polo):

Die Verwendung von individuellen Grafiken in Videos kann die visuelle Attraktivität steigern und die Botschaft effektiver vermitteln. Im Beispiel des Porsche und des Polo wird durch visuelle Kontraste eine Geschichte erzählt, was die Zuschauer faszinieren und zum Teilen animieren kann.

Welche Mythen funktioniert nicht bei Reels?

Vorsichtige Aussagen:

Zurückhaltende oder vorsichtige Aussagen können in der kurzen und dynamischen Welt der Reels oft übersehen werden. Die Aufmerksamkeitsspanne ist kurz, daher ist es wichtig, klare und interessante Botschaften zu vermitteln, um das Interesse der Zuschauer zu gewinnen.

Etwas, was schon allgemein bekannt ist:

In Reels ist Originalität entscheidend. Inhalte, die bereits weit verbreitet oder allgemein bekannt sind, könnten als langweilig oder vorhersehbar wahrgenommen werden. Es ist ratsam, kreative Ansätze zu finden, um die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.

Was kommt in Zukunft?

In-Camera Aussagen mit Hooks:

Die Zukunft von Kurzvideos könnte verstärkt auf “In-Camera” Aussagen mit einprägsamen Hooks setzen. Direkte, persönliche Ansprachen direkt vor der Kamera können eine authentische Verbindung zu den Zuschauern herstellen. Die Verwendung von Hooks, also fesselnden Elementen am Anfang des Videos, wird weiterhin wichtig sein, um die Aufmerksamkeit zu behalten.

Insgesamt wird die kontinuierliche Innovation und Kreativität in der Kurzvideo-Welt entscheidend sein, um sich von der Masse abzuheben und ein nachhaltiges Engagement zu gewährleisten.

Fazit: So kannst Du Dir ohne Kosten eine Reichweite in Instagram, YouTube und TikTok aufbauen

Die gezielte Nutzung von Kurzvideos über Plattformen wie YouTube Shorts, Instagram Reels und TikTok erwies sich als äußerst effektive Strategie, um innerhalb von 30 Tagen knapp 40.000 Aufrufe zu generieren, und das ohne finanzielle Investitionen in Werbung. Durch die Fokussierung auf virale Sounds, provokante Aussagen und angepasste Grafiken sowie die geschickte Veröffentlichung und Interaktion konnte organische Reichweite aufgebaut werden. Die Zukunft liegt möglicherweise in “In-Camera” Aussagen mit Hooks, um weiterhin eine authentische Verbindung zu den Zuschauern zu schaffen und die Aufmerksamkeit zu gewinnen. Dieser Ansatz ermöglichte nicht nur die Steigerung der Aufrufzahlen, sondern führte auch zu mehr Profil-Besuchern, Likes, Kommentaren und sogar neuen Aufträgen.

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Silas Münz

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